3D-Laserscanning:
As-built Dokumentation bei Industriebauwerken

Die Anforderungen der Industrie an die eigene Produktion steigen ständig. Es sollen geringere Fertigungskosten bei verbesserter Produktqualität und ungleich kürzere Anlaufzeiten bis zur Serienproduktion geschaffen werden. Hierbei spielt die 3D-Lasertechnologie sehr deutlich Ihre Vorteile aus.

Gerade bei der Umplanung von Fabrikanlagen treten häufig Probleme auf. Sollen neue Rohre geplant werden, um einen neuen Abfüllbereich zu bauen, kann dieses ohne Ausfallzeiten erfolgen. Neue Maschinen können direkt in die 3D-Darstellung im Computer importiert und eingerichtet werden. Es kann im Vorfeld untersucht werden, ob die Maschine ohne Komplikationen an ihren Standpunkt transportiert werden kann.  Durch das berührungslose Aufnahmeverfahren der 3D-Lasertechnologie müssen Leitungen und einzelne Maschinen nicht mehr abgeschaltet werden.

Die neuen Rohre lassen sich direkt im Programm konstruieren und können so gleichzeitig auf Kollision überprüft werden. So werden bereits im Vorfeld erhebliche Sicherheiten geschaffen, die immer einen genauen Überblick über das Leitungssystem und den Rauminhalt der Fabrik geben.

Bedenkt man, dass die Firma allein durch die wegfallenden Stillstandszeiten erheblich Kosten einspart, ist es ein Argument, was den Einsatz dieser Technologie zwingend erforderlich macht.

Ein weiteres Argument, das für die 3D-Lasertechnologie spricht, ist die vollständige Aufnahme der Anlage innerhalb von kürzester Zeit. Die Fabriken stehen durch die fehlerhafte Umsetzung der Planungsunterlagen oder der mangelhaften Dokumentation des Bestandes vor weiteren Kosten und Investitionen. So treten Fälle auf, in denen eine neue Maschine dann an ihren notwendigen Standort passt, wenn vorab durch Demontage der Weg frei gemacht wird, da auf ungenaue oder fehlerhafte Planunterlagen zurückgegriffen wurde. Um diese Zusatzkosten zu vermeiden, ist es unabdinglich, die Fabrik vermessungstechnisch aufzunehmen.

Hier ist die 3D-Lasertechnologie eine Methode, die dies kostengünstig ermöglicht. Man erhält eine effiziente Projektleitung, bis hin zur Kollisionsprüfung einer neuen Maschine oder Rohrleitung.