3D-Laserscanning beim Technischen Hilfswerk

Hochwasserkatastrophen wie die in Sachsen oder das Zugunglück in Eschede stellen die Behörden immer wieder vor erhebliche Probleme. Wie beurteile ich den Schaden oder wie sichere ich die Spuren, um den Tathergang zu rekonstruieren?

Hier kommen die Schlagworte  Schadensdokumentation und Beweissicherung ins Spiel. Fotos geben einen gewissen Überblick über das Geschehen vor Ort, bieten aber nicht die Möglichkeit einer räumlichen Darstellung. Es können schwer Maße abgegriffen werden, was eine Rekonstruktion des Geschehens nur sehr mühsam erlaubt.
 
Sie können nur bei Tageslicht gemacht werden, wodurch bei einem Unglück in der Nacht Spuren bereits verwischt sein können. Diese Nachteile werden durch die 3D Lasertechnologie ausgeglichen. Sie kann sowohl bei Tag als auch bei Nacht eingesetzt werden und erstellt gleichzeitig ein räumliches Modell, in dem zusätzlich zum räumlichen Eindruck Maße abgegriffen werden können.

So kann man z.B. bei einer Gasexplosion  mit geringem Mehraufwand die Nachbarhäuser auf  eventuelle Schäden überprüfen.